Die EU Kommission hat bereits wiederholt darauf hingewiesen, dass die natürlichen Grenzen der Erde respektiert werden müssen, einschließlich ihrer Kapazität, erneuerbare Ressourcen bereitzustellen und Schadstoffe zu absorbieren.
Das „Thresholds“ Projekt untersucht, wo die Gefahrenzonen liegen, bevor Grenzwerte erreicht werden, die zu langfristigen oder irreversiblen Konsequenzen führen. Zwar existieren zahlreiche Indikatoren für Nachhaltigkeit, doch sehr wenige von ihnen überwachen Schwellenwertphänomene in der Natur.
In Zusammenarbeit mit dem Ecologic Institute (Berlin) und dem Institut für Umweltstudien der Universität Amsterdam führt SERI eine Studie durch um der EU Kommission (Generaldirektion Umwelt) dabei zu helfen, eine Reihe von Schwellenwerten sowie spezifische Indikatoren zu identifizieren, die nachhaltigkeitsgefährdende Trends untersuchen, welche auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen sind. Neben der Identifizierung von akuten Grenzwertgebieten und Indikatoren, um diese Werte zu messen, steht nicht zuletzt die Relevanz im Bereich Umweltpolitik im Vordergrund.
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