|
Arbeitstitel dieses Projekts: "Erfahrungen mit dem Verfahren der Umweltmediation in Europa" Auftraggeber: �sterreichisches Bundesministerium f�r Umwelt, Jugend und Familie, Pr�sidialabteilung 3 / EU-Angelegenheiten, A-1010 Wien, Stubenbastei 5 Partner: ISTM Institute for Systems & Technology Management, Wien, Dr. Andreas Gotwald MEDIATOR - Zentrum f�r Umweltkonfliktforschung und Umweltmanagement GmbH, Oldenburg, Prof. Dr. Horst Zilleßen Umweltmediation, als eine Form von Konfliktregelung durch freiwillige Verhandlung zwischen zwei/mehreren Konfliktparteien, unter Einsatz einer/mehrerer neutraler Personen (Mediatoren), die den Verhandlungsproze� strukturieren und steuern, hat sich als Verfahren des Konfliktmanagements in den verschiedensten Wirtschafts- und Umweltbereichen international bew�hrt. Dieses Verfahren hat vor allem in den USA und Kanada weite Kreise gezogen und kommt seit einigen Jahren auch in Europa vermehrt zum Einsatz. Erste Studien zur Verbreitung von Umweltmediation in �sterreich und Deutschland liegen bereits vor, es fehlt aber noch an einer vergleichenden Generalerhebung zum Stand und Einsatz von Umweltmediation �ber den gesamten EU-Raum und seiner Nachbarl�nder in Mittel- und Osteuropa.Solche Studien sind die Vorraussetzung f�r die Weiterentwicklung und Nutzung von Mediation zur konstruktiven Regelung von Umweltkonflikten. In dieser Studie solle daher die praktische Anwendung von Umweltmediation und verwandter Verfahren in den EU-Staaten erhoben, sowie die derzeitigen Anwendungsgebiete und Anwendungsstandards, der Reifegrad und die jeweilige rechtliche Basis f�r Konfliktl�sungsverfahren mit den jeweiligen Tr�gern beschrieben werden. Aufbauend auf den Ergebnissen der Erhebungen des ISTM und MEDIATOR leitet das Sustainable Europe Research Institute als "neutrale Instanz" folgende weiterführende Aspekte ab: Mediation im Zusammenhang der europäischen Umweltpolitik Hierbei soll der Frage nachgegangen werden, ob Mediation ein geeignetes Verfahren darstellt, um den derzeit größten Herausforderungen der europäischen Umweltpolitik zu begegnen:
Grenzen des Mediationsverfahrens Unter diesem
Punkt werden einerseits Hemmnisse angeführt, die derzeit eine Anwendung
der Mediation verhindern, sowie entsprechende Politikmaßnahmen,
durch die sich diese Hemmnisse beheben oder eingrenzen ließen. Hierunter
fiele etwa die Frage, wie die Verbindlichkeit der Ergebnisse eines Mediationsverfahrens
gesichert werden kann. Sofern vorhanden, werden Lösungen verschiedener
europäischer Staaten zu den jeweiligen Problemen vorgestellt und
verglichen. Weiterentwicklung der Umweltmediation auf europäischer Ebene Die Erfahrungen,
die bisher mit der Umweltmediation gemacht wurden, beschränken sich
in der Regel auf Vorhaben mit lokal beschränkten Auswirkungen. Unter
diesem Punkt werden daher die Möglichkeiten abgeschätzt, Mediation
als Konfliktlösungsverfahren auch auf gesamteuropäischer Ebene
einzusetzen, bspw. um beider Erstellung von Richtlinien die Interessen
und das Fachwissen der betroffenen Interessengruppen einfließen
zu lassen. Kontakt SERI - Personen - Projekte - Schriften - Links by
abono 1999-2000
|