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Die derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise hat gezeigt, wie abhängig unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem vom Wachstum ist. Aktuelle Entwicklungen (z.B. Ressourcenknappheit, ökologische Grenzen, Konsumsättigung, etc.) legen aber den Schluss nahe, dass die Wirtschaft in Zukunft nur sehr langsam wächst. Die Strategie, schwerwiegende Probleme unserer Zeit wie z.B. Arbeitslosigkeit, Staatsverschuldung und Steuerausfälle mit Hilfe hoher Wachstumsraten zu lösen, muss daher überdacht und geändert werden.
In einem vom Wissenschafts-, Umwelt- und Sozialministerium geförderten Projekt erarbeitet SERI gemeinsam mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) erste Lösungsvorschläge, die nicht auf einem stetigen Wirtschaftswachstum aufbauen. Es geht vielmehr um die Frage, wie das Wirtschaftssystem umgestaltet werden kann, um eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen und die Lebensqualität der Menschen zu erhöhen.
Kontakt: Andrea Stocker


Sehr geehrte Frau Stocker,
Ich habe von der Studie über die volkswirtschaftlichen Auswirkungen einer anhaltenden Wachstumsschwäche über die SERI Gruppe auf Facebook erfahren.
Ich bin Journalistin (für DAS JOURNAL, WOCHE, OÖN, Humane Wirtschaft,….) und schreibe hauptsächlich über Wirtschaftsthemen und gesellschaftspolitische Angelegenheiten. Meine Fragen:
welchen zeitlichen Umfang hat die Studie?
welche volkswirtschaftlichen Auswirkungen stehen im Zentrum der Betrachungen – in welchen Bereichen werden Auswirkungen erwartet?
ab wann ist mit ersten Ergebnissen der Studie zu rechnen?
und… hätten Sie auch einmal Zeit für ein persönliches Gespräch via Telefon?
noch was am Ende… steht die neue Studie in Zusammenhang mit den Überlegungen, eine Alternative zum BIP als Maß für die Wirtschaftskraft zu finden?
Sie erreichen mich auch unter 0664/421 56 28 oder im Büro unter 036 22 52 261
Mit herzlichem Dank für Ihre Antwort,
Angelika M. Wohofsky