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	<title>SERI &#187; Integrated Strategies</title>
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	<description>Sustainable Europe Research Institute</description>
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		<title>BENE-Projekt (Bürger-Engagement für nachhaltige Energie) abgeschlossen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 12:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maria_r</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//date.png" width="16" height="16" alt="" title="News" /><br/>Anfang April fand im Rahmen des Projekts <a href="http://www.seri.at/de/completed-projects/energy-citizenship" >BENE <a href="http://seri.at/de/news/2012/05/09/bene-completed/" class="read_more">[...]</a></a> ein abschließender Workshop in der Ökoregion Kaindorf statt.
Das Projekt BENE (Bürger-Engagement für nachhaltige Energie) besteht aus drei Teilen: Zuerst wurde das Potenzial aktiver Bürgerbeteiligung in Energiefragen als Beitrag zu energiebewussteren Lebensstilen untersucht. Darauf aufbauend wurden Strategien zur Verbesserung von Bürgerengagement entwickelt und umgesetzt. Dies geschah in]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//date.png" width="16" height="16" alt="" title="News" /><br/><p><img class="alignright" src="http://seri.at/wp-content/uploads/2012/05/1311065_woodchip_mulch_texture.jpg" alt="" />Anfang April fand im Rahmen des Projekts <a href="http://www.seri.at/de/completed-projects/energy-citizenship" >BENE</a> ein abschließender Workshop in der Ökoregion Kaindorf statt.<br />
Das Projekt BENE (Bürger-Engagement für nachhaltige Energie) besteht aus drei Teilen: Zuerst wurde das Potenzial aktiver Bürgerbeteiligung in Energiefragen als Beitrag zu energiebewussteren Lebensstilen untersucht. Darauf aufbauend wurden Strategien zur Verbesserung von Bürgerengagement entwickelt und umgesetzt. Dies geschah in Kooperation mit zwei Initiativen: &#8220;Ökoregion Kaindorf&#8221; und &#8220;Ökostrombörse&#8221;. Schlussendlich fasst ein Strategiepaper (policy paper) die Hauptergebnisse zusammen und bietet Empfehlungen dafür, wie bestehende Initiativen ausgebaut bzw. nachgeahmt werden können.</p>
<p>Während des Workshops wurde diskutiert, wie nachhaltige Ideen in die Ökoregion übermittelt werden können und wie der &#8220;Aktionstag&#8221; konzipiert werden sollte. SERI-Forscherin <a href="http://seri.at/de/people/ines-omann" >Ines Omann</a> und Ira Mollay, Gründerin der &#8220;<a href="http://mutmacherei.net" class="liexternal">Mutmacherei</a>&#8221; moderierten den Workshop.<br />
Dabei stellte Ira Mollay die Initiative Mutmacherei vor, inklusive einiger für die Ökoregion Kaindorf relevanter Beispiele. In den darauffolgenden Diskussionen entwickelten die TeilnehmerInnen neue Ideen für Kaindorf, welche während des Aktionstages umgesetzt werden sollen.</p>
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		<title>(English) RESCUE Report launched in Brussels</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 20:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rudolf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//date.png" width="16" height="16" alt="" title="News" /><br/>Leider ist der Eintrag nur auf <a href="http://seri.at/category/integrated-strategies/feed/" >English <a href="http://seri.at/de/integrated-strategies/2012/02/27/rescue-report-launched-in-brussels/" class="read_more">[...]</a></a> verfügbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//date.png" width="16" height="16" alt="" title="News" /><br/><p>Leider ist der Eintrag nur auf <a href="http://seri.at/category/integrated-strategies/feed/" >English</a> verfügbar.</p>
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		<title>EcoChange Workshop in Aarau, Schweiz</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 05:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anouk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//date.png" width="16" height="16" alt="" title="News" /><br/><a href="http://seri.at/wp-content/uploads/2011/10/Ecochange-logo.jpg" class="liimagelink"></a>Am 19.1. fand in Aarau (CH) ein Workshop statt, bei dem die EcoChange Ergebnisse Stakeholdern (Kantonsvertreter, Landwirte) aus der Region vorgestellt wurden. Dabei präsentierte <a href="http://seri.at/IO" target="_blank">Ines Omann <a href="http://seri.at/de/integrated-strategies/2012/02/03/deutsch-ecochange-workshop-in-aarau-schweiz/" class="read_more">[...]</a></a> die Auswirkungen verschiedener sozio-ökonomischer Szenarien auf die Nachhaltigkeit in der Region. 
Der Aargau ist eine von drei Fallstudienregionen im EcoChange Projekt, in denen mögliche Entwicklungen der Region bis 2050]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//date.png" width="16" height="16" alt="" title="News" /><br/><p><a href="http://seri.at/wp-content/uploads/2011/10/Ecochange-logo.jpg" class="liimagelink"><img src="http://seri.at/wp-content/uploads/2011/10/Ecochange-logo-150x32.jpg" alt="" title="Ecochange logo" width="150" height="32" class="alignright size-medium wp-image-12218" /></a>Am 19.1. fand in Aarau (CH) ein Workshop statt, bei dem die EcoChange Ergebnisse Stakeholdern (Kantonsvertreter, Landwirte) aus der Region vorgestellt wurden. Dabei präsentierte <a href="http://seri.at/IO" target="_blank">Ines Omann</a> die Auswirkungen verschiedener sozio-ökonomischer Szenarien auf die Nachhaltigkeit in der Region. </p>
<p>Der Aargau ist eine von drei Fallstudienregionen im EcoChange Projekt, in denen mögliche Entwicklungen der Region bis 2050 dargestellt wurden. Bereits im 1. Workshop 2009 wurden sogenannte Storylines entwickelt, die entweder einem Business-As-Usual, einem neoliberalen oder einem nachhaltigen Ansatz folgen. Mithilfe von ExpertInneninterviews wurde ein Kriterienkatalog für regionale Nachhaltigkeit erstellt, anhand dessen Entwicklungstrends für einzelne Sektoren (Transport, Energie, Wirtschaft usw.) qualitativ bewertet wurden.</p>
<p>Mit einem Schwerpunkt auf Landnutzung und Landwirtschaft wurden die Szenarien außerdem quantitativ mithilfe eines sogenannten Agenten-Basierten Modells analysiert. Dieses zeigt, auf welche Faktoren (z.B. Preisentwicklung, neue Technologien, Subventionen) Landwirte (=Agenten) reagieren, wenn sie Entscheidungen zur Bewirtschaftung treffen und welche Auswirkungen das auf die Nachhaltigkeit in der Region haben kann. </p>
<p>Modellierungen haben gezeigt, dass die Nahrungsmittelproduktion vor allem aufgrund von Ertragssteigerungen durch Klimaänderungen und technologische Neuerungen steigen wird. Weiters wurde deutlich, dass gezielte Anreize (z.B. in Form von Subventionen) notwendig sind, um die landwirtschaftliche Fläche in einer Form zu erhalten, die neben der Nahrungsmittelproduktion auch Funktionen wie hohe Biodiversität und Erholung unterstützt.</p>
<p>Mehr Information zum Projekt und zu dessen Abschlusskonferenz im März 2012 finden Sie unter <a href="http://www.ecochange-project.eu" target="_blank" class="liexternal">www.ecochange-project.eu</a>.</p>
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		<title>BürgerInnenbeteiligung ist gefragt</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 09:45:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anouk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//date.png" width="16" height="16" alt="" title="News" /><br/><a href="http://seri.at/wp-content/uploads/2011/11/InContext-150x189.jpg" class="liimagelink"></a>Bei der Auftaktveranstaltung zum Projekt <a href="http://seri.at/de/projects/ongoing-projects/incontext/" target="_blank">&#8220;LebensKlima in Finkenstein&#8221; <a href="http://seri.at/de/energy-and-climate/2012/01/27/deutsch-burgerinnenbeteiligung-ist-gefragt/" class="read_more">[...]</a></a> versammelten sich am 19. Jänner über 100 BürgerInnen, PolitikerInnen sowie VertreterInnen aus Tourismus und Wirtschaft im Dorfhotel Schönleitn (Finkenstein). 
SERI begleitet ab März 15 ausgewählte BürgerInnen aus der Gemeinde in einem BürgerInnenforum, um eine Vision für ein gutes Leben in Finkenstein auszuarbeiten, welche auf den Wünschen und]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//date.png" width="16" height="16" alt="" title="News" /><br/><p><a href="http://seri.at/wp-content/uploads/2011/11/InContext-150x189.jpg" class="liimagelink"><img src="http://seri.at/wp-content/uploads/2011/11/InContext-150x189.jpg" alt="" title="InContext-150x189" width="150" height="189" class="alignright size-full wp-image-12730" /></a>Bei der Auftaktveranstaltung zum Projekt<strong> <a href="http://seri.at/de/projects/ongoing-projects/incontext/" target="_blank">&#8220;LebensKlima in Finkenstein&#8221;</a></strong> versammelten sich am 19. Jänner über 100 BürgerInnen, PolitikerInnen sowie VertreterInnen aus Tourismus und Wirtschaft im Dorfhotel Schönleitn (Finkenstein). </p>
<p>SERI begleitet ab März 15 ausgewählte BürgerInnen aus der Gemeinde in einem BürgerInnenforum, um eine Vision für ein gutes Leben in Finkenstein auszuarbeiten, welche auf den Wünschen und Bedürfnissen der BürgerInnen basiert. Diese Vision wird als Grundlage für thematische Arbeitsgruppen dienen, in denen die Umsetzung innovativer Ideen für die Gemeinde ausgearbeitet wird. Der Projektaufbau und die Zusammensetzung des BürgerInnenforum wurden zum Teil bereits in dieser Auftaktveranstaltung intensiv diskutiert und hinterfragt. Aus der bereits begonnen Systemanalyse wurden das Zusammenwirken der verschiedenen Wirtschaftssektoren und der Wohnbevölkerung, ein stärkerer gesellschaftlicher Zusammenhalt oder Mobilität und Nahversorgung als mögliche Schlüsselthemen identifiziert. Einige der TeilnehmerInnen bekundeten im Anschluss an die Veranstaltung ihr Interesse beim BürgerInnenforum mitzuarbeiten. </p>
<p>Außerdem präsentierte Ira Mollay von der <a href="http://www.mutmacherei.net" target="_blank" class="liexternal">Mutmacherei</a> einige Beispiele für bürgerschaftliches Engagement zu verschiedensten Themen aus anderen Gemeinden und Regionen. Auch wenn diese durchaus Anregungen boten, wird es notwendig sein eigene Ideen für Finkenstein zu entwickeln, die den lokalen Gegebenheiten, Anforderungen und Fragestellungen entsprechen.</p>
<p>Auf der Website <a href="http://www.lebensklima.at" target="_blank" class="liexternal">www.lebensklima.at</a> werden die Projektfortschritte laufend dokumentiert.</p>
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		<title>Auftaktveranstaltung des Projekts LebensKlima in Finkenstein</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 06:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anouk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//date.png" width="16" height="16" alt="" title="News" /><br/>Das Projekt <a href="http://seri.at/de/projects/ongoing-projects/incontext/" target="_blank">„LebensKlima Finkenstein am Faakersee“ <a href="http://seri.at/de/energy-and-climate/2012/01/18/deutsch-auftaktveranstaltung-des-projekts-lebensklima-in-finkenstein/" class="read_more">[...]</a></a> wird am Donnerstag, den 19. Jänner 2012 um 19:00 im Dorfhotel Schönleitn, Oberaichwald, vorgestellt. 
Das Projekt orientiert sich an den Bedürfnissen, Wünschen und Werten der BürgerInnen und stellt sich die Frage, welche Rahmenbedingungen es braucht, damit BürgerInnen, im Sinn der Nachhaltigkeit, ihr ganz persönliches „gutes Leben“ führen können.  Um]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//date.png" width="16" height="16" alt="" title="News" /><br/><p>Das Projekt <a href="http://seri.at/de/projects/ongoing-projects/incontext/" target="_blank">„LebensKlima Finkenstein am Faakersee“</a> wird am Donnerstag, den 19. Jänner 2012 um 19:00 im Dorfhotel Schönleitn, Oberaichwald, vorgestellt. </p>
<p>Das Projekt orientiert sich an den Bedürfnissen, Wünschen und Werten der BürgerInnen und stellt sich die Frage, welche Rahmenbedingungen es braucht, damit BürgerInnen, im Sinn der Nachhaltigkeit, ihr ganz persönliches „gutes Leben“ führen können.  Um zu zeigen, was das Engagement von Einzelnen bewegen kann, wird an diesem Abend auch die Mutmacherei – eine Initiative, die positive Projekte und Beispiele für ein gutes Leben in den Vordergrund rückt – präsentiert.</p>
<p>Es sind alle Interessierten eingeladen, die sich inspirieren und  sich dem Geist der Veränderung anschließen möchten, um dann an der Erfolgsgeschichte von Finkenstein mitzuschreiben!</p>
<p>Die Kleine Zeitung berichtet in ihrer letzten Wochenendausgabe über das Projekt in Finkenstein. Das Interview mit der Projektleiterin <a href="http://www.seri.at/LB" target="_blank">Lisa Bohunovsky</a> können Sie <a href="http://www.kleinezeitung.at/kaernten/villach/villach/2922484/eu-nimmt-finkenstein-unter-lupe.story" target="_blank" class="liexternal">hier</a> nachlesen.</p>
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		<title>(English) Final call for participation: Multinational Knowledge Brokerage Event on &#8220;Sustainable Food Consumption&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 10:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anouk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//date.png" width="16" height="16" alt="" title="News" /><br/>Leider ist der Eintrag nur auf <a href="http://seri.at/category/integrated-strategies/feed/" >English <a href="http://seri.at/de/economy/2012/01/09/final-call-for-participation-multinational-knowledge-brokerage-event-on-sustainable-food-consumption/" class="read_more">[...]</a></a> verfügbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//date.png" width="16" height="16" alt="" title="News" /><br/><p>Leider ist der Eintrag nur auf <a href="http://seri.at/category/integrated-strategies/feed/" >English</a> verfügbar.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>(English) New tool launched to help EU policies go beyond resource efficiency</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 11:22:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anouk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//date.png" width="16" height="16" alt="" title="News" /><br/>Leider ist der Eintrag nur auf <a href="http://seri.at/category/integrated-strategies/feed/" >English <a href="http://seri.at/de/global-responsibility/2011/12/28/new-tool-launched-to-help-eu-policies-go-beyond-resource-efficiency/" class="read_more">[...]</a></a> verfügbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//date.png" width="16" height="16" alt="" title="News" /><br/><p>Leider ist der Eintrag nur auf <a href="http://seri.at/category/integrated-strategies/feed/" >English</a> verfügbar.</p>
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		<title>Ökosystemdienstleistungen – wie können wir sie nachhaltig nutzen?</title>
		<link>http://seri.at/de/allgemeines/2011/12/02/ecosystems-at-our-service-%e2%80%93-how-can-we-benefit-in-a-sustainable-way/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 12:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anouk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br/>Der Forschungsbereich "<a href="http://seri.at/de/quality-of-life/" target="_blank">Lebensqualität</a> und <a href="http://seri.at/de/integrated-strategies/" target=_"blank">integrierte Strategien</a>" untersucht, wie wir ein gutes Leben für uns und zukünftige Generationen erreichen können. Dies beinhaltet, dass wir sorgfältig mit den Ökosystemen, von denen wir abhängig sind, umgehen und ihre Ressourcen nachhaltig nutzen.

Dieses Highlight soll Ihnen zeigen, wie wir – als Menschen mit unserem individuellen Wissen, Fähigkeiten, Netzwerken und Beziehungen- Entscheidungen treffen, wie wir Ökosysteme nutzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/><p><a href="http://seri.at/wp-content/uploads/2011/11/seri_highlight5-neu.jpg" class="liimagelink"><img src="http://seri.at/wp-content/uploads/2011/11/seri_highlight5-neu.jpg" alt="" title="seri_highlight5 neu" width="270" height="208" class="alignright size-full wp-image-12712" /></a>Der Forschungsbereich &#8220;<a href="http://seri.at/de/quality-of-life/" target="_blank">Lebensqualität</a> und <a href="http://seri.at/de/integrated-strategies/" target=_"blank">integrierte Strategien</a>&#8221; untersucht, wie wir ein gutes Leben für uns und zukünftige Generationen erreichen können. Dies beinhaltet, dass wir sorgfältig mit den Ökosystemen, von denen wir abhängig sind, umgehen und ihre Ressourcen nachhaltig nutzen.</p>
<p>Dieses Highlight soll Ihnen zeigen, wie wir – als Menschen mit unserem individuellen Wissen, Fähigkeiten, Netzwerken und Beziehungen- Entscheidungen treffen, wie wir Ökosysteme nutzen.</p>
<p>Wir werden hier zuerst die Konzepte Ökosystemleistungen und menschliches Wohlbefinden  beschreiben, und anschließend erklären, wie wir diese verbinden um einen Rahmen für deren Anwendung in unseren Forschungsprojekten <a href="http://seri.at/de/projects/ongoing-projects/ecochange/" target="_blank">EcoChange</a>, <a href="http://seri.at/de/projects/ongoing-projects/capital-adapt/" target="_blank">KlimaNetz</a> und <a href="http://seri.at/de/projects/ongoing-projects/climsave/" target="_blank">Climsave</a> zu schaffen.</p>
<p><strong>1.	Die Verbindung zwischen Ökosystemleistungen und unserem Wohlbefinden</strong></p>
<p>Der Mensch ist ein integraler Bestandteil von Ökosystemen. Dies bedeutet, dass unser Wohlbefinden stark von unserer Umwelt und dem Nutzen, den wir aus ihr haben, abhängt.</p>
<p>Mit Wohlbefinden bezeichnen wir eine Kombination aus unterschiedlichen subjektiven und objektiven Faktoren, wie z.B. Ressourcen für ein gutes Leben (Einkommen, Material, Infrastruktur), Gesundheit, Sicherheit, gute soziale Beziehungen, Glück und Entscheidungs- und Handlungsfreiheit. </p>
<p>Wir definieren den Nutzen, den wir von Ökosystemen erhalten durch das Konzept der Ökosystemleistungen (ÖSL). ÖSL beinhalten verschiedene Dienstleistungen und Funktionen der Ökosysteme, wie die Bereitstellung von Gütern (z.B. Nahrung und Trinkwasser), kulturelle Nutzen (z.B. ästhetische Landschaften, Erholungsgebiete), regulierende Funktionen (z.B. Schutz vor Überschwemmungen, Wasseraufbereitung) oder Prozesse, welche die anderen Dienstleistungen unterstützen (z.B. Bodenbildung, Nährstoffkreisläufe).</p>
<p>Die Verbindungen zwischen den verschiedenen Komponenten unseres Wohlbefindens und ÖSL sind vielfältig. </p>
<p>Verallgemeinernd kann man sagen, dass bereitstellende Dienstleistungen wichtig sind um unser Bedürfnis nach Gesundheit und Grundversorgung, z.B. durch die Bereitstellung von ausreichend Nahrung, sicherzustellen. Regulierende Leistungen sind stark mit unserer Gesundheit und Sicherheit verbunden, z.B. durch den Schutz vor Überschwemmungen und der damit verbundenen Vermeidung von Katastrophen. Kulturelle Dienstleistungen betreffen vor allem unser subjektives Wohlbefinden, z.B. durch Erholungsgebiete, welche unsere Lebenszufriedenheit verbessern.</p>
<p>Die Beziehung zwischen Menschen und Ökosystemen ist natürlich nicht statisch. Veränderungen in menschlichen Aktivitäten verändern Ökosysteme sowohl direkt als auch indirekt. Diese Veränderungen beeinflussen wiederum das menschliche Wohlbefinden, da die Qualität und Quantität des Nutzens, den wir von ÖSL erhalten, betroffen ist (siehe Abbildung unten). </p>
<p><a href="http://seri.at/wp-content/uploads/2011/12/highlight1.jpg" class="liimagelink"><img src="http://seri.at/wp-content/uploads/2011/12/highlight1.jpg" alt="" title="highlight" width="414" height="231" class="aligncenter size-full wp-image-12767" /></a></p>
<p>Beispielsweise hat die Art unserer Nahrungsmittelproduktion großen Einfluss auf die Nährstoffe, die durch den Boden in unser Grundwasser sickern. Intensive Bewirtschaftung mit einer hohen Anzahl an Düngemitteln kann zu Verunreinigungen führen, welche wiederum die Qualität des Grundwassers, das wir entnehmen, beeinflusst. Es entsteht ein Mehraufwand, der notwendig ist um das Wasser zu reinigen und somit negative Konsequenzen auf unsere Gesundheit zu vermeiden.</p>
<p><strong>2.	Wie behandelt SERI die Verbindung zwischen ÖSL und Wohlbefinden?</strong></p>
<p>Im Bereich “Lebensqualität und Integrierte Strategien” werden mehrere Projekte durchgeführt, welche die Beziehung zwischen ÖSL und unserem Wohlbefinden behandeln (siehe <a href="http://seri.at/de/projects/ongoing-projects/ecochange/" target="_blank">EcoChange</a>, <a href="http://seri.at/de/projects/ongoing-projects/capital-adapt/" target="_blank">KlimaNetz</a>, <a href="http://seri.at/de/projects/ongoing-projects/climsave/" target="_blank">Climsave</a>). Im Folgenden werden zwei Möglichkeiten, sich mit dieser Verbindung konzeptionell auseinanderzusetzen, beschrieben.</p>
<p>      <strong>a. Human- und Sozialkapital</strong></p>
<p>Um Forschung über die gesellschaftlichen Einflüsse auf ÖSL durchzuführen, muss ein genauer Blick auf die Menschen dieser Gesellschaft und deren Beziehungen geworfen werden. SERI erforscht daher das Human- und Sozialkapital, das in diesen Gemeinschaften existiert.</p>
<p>Humankapital wird von uns als Bildung, Erfahrung, Fähigkeiten und Gesundheit einer einzelnen Person verstanden. Sozialkapital wird genutzt, um das Humankapital des einzelnen im jeweiligen sozialen Umfeld anzuwenden. Zudem beschreibt es die Beziehungen, Normen und das Vertrauen, welche sich in bestimmten Netzwerken und zwischen Netzwerken entwickeln. Die Beziehungen können auf der Mikroebene (Familie und enge Freunde), Mesoebene (Freunde, Vereine) und Makroebene (institutionelle Strukturen) vorhanden sein. </p>
<p>Die Projekte Climsave und KlimaNetz (CapitalAdapt) behandeln die Wichtigkeit von Human- und Sozialkapital im Umgang mit natürlichen Einflüssen. Der Klimawandel stellt beispielsweise eine große Herausforderung für Gesellschaften und deren Abhängigkeit von ÖSL dar. Durch vermehrte Trockenheit werden Landwirte u.a. ihre Bewirtschaftungsarten an neue Gegebenheiten anpassen müssen, z.B. durch veränderte Bewässerungsstrategien oder den Anbau anderer Getreidesorten. Dafür ist zusätzliches Wissen notwendig, welches sich unter Landwirten verbreiten muss, und welches letzen Endes die Quantität und Qualität unserer Nahrungsmittel beeinflusst.</p>
<p>      <strong>b. Agenten-basierte Modellierung</strong></p>
<p>Was beeinflusst, wie wir unsere Kapitalien nutzen? Das Projekt EcoChange untersucht die Landnutzungsentscheidungen, die Landwirte in Abhängigkeit von Faktoren wie dem Markt (Getreidepreise), Politikmaßnahmen (Subventionen), Klimawandel (Vegetation) und neuen Technologien treffen. In Fallstudienregionen in Belgien und der Schweiz wurden sozio-ökonomische Szenarien entwickelt, die entweder einem Business-As-Usual Ansatz, einem neoliberalen Wachstumsszenario oder einem Weg zur nachhaltigen Entwicklung folgen. </p>
<p>Die Szenarien entwickeln sich unterschiedlich in Abhängigkeit von den oben erwähnten Faktoren sowie den Charakteristika der Landwirte (z.B. konservativ oder innovative eingestellte Landwirte). Das wiederum hat einen Einfluss auf das Vermögen der Ökosysteme, bestimmte ÖSL für unser Wohlbefinden bereitzustellen. </p>
<p>Landwirte im neoliberalen Szenario bevorzugen beispielsweise den Anbau von Monokulturen mit hohem Ertrag, wohingegen Landwirte im Nachhaltigkeitsszenario verschiedene biologische Kulturen in Fruchtfolgen bevorzugt anbauen. Der erste Ansatz resultiert in einer hohen Bereitstellung weniger Arten von Nahrungsmitteln; der zweite ergibt vielleicht weniger Ertrag, aber eine höhere Diversität und positive Nebeneffekte wie kulturelle ÖSL (z.B. hohe Ästhetik). </p>
<p>Unterschiedliche Bestandteile unseres Wohlbefindens werden also in unterschiedlichem Ausmaß durch unterschiedliche Bewirtschaftungsstrategien zufriedengestellt.</p>
<p><strong>3.	Wie kommuniziert SERI die Verbindung zwischen ÖSL und Wohlbefinden zu Stakeholdern? </strong></p>
<p>SERI wendet die oben beschriebenen Ansätze in mehreren Stakeholderprozessen an und verwendet hierzu verschiedene partizipative Methoden. Unser Ziel ist es, Stakeholdern die Verbindung zwischen individuellem Verhalten und der Bereitstellung von ÖSL bewusst zu machen und darauf aufbauend Strategien zu entwickeln, um das Wohlbefinden zu steigern. Unsere Hypothese ist hierbei, dass ein hohes Niveau an Wohlbefinden für uns und zukünftige Generationen nur in Zusammenhang mit einer nachhaltigen Nutzung unserer Ressourcen möglich ist. Wir betonen daher die Notwendigkeit nachhaltige Strategien zu entwickeln um mit den Herausforderungen, mit denen die Fallstudienregionen konfrontiert sind, umzugehen. </p>
<p><strong>EcoChange – Herausforderungen für Landwirte auf regionaler Ebene</strong><br />
Im Projekt EcoChange wird eine integrierte Nachhaltigkeitsbewertung (ISA) durchgeführt, welche die Einflüsse sozialer, ökonomischer und ökologischer Änderungen auf ÖSL analysiert. Eine ISA ist ein Prozess, in dem eine Reihe an Workshops mit Stakeholdern in den Fallstudienregionen durchgeführt wird. Diese Workshops zielen darauf ab die Stärken, Schwächen und Herausforderungen der Region zu identifizieren, mögliche Entwicklungsperspektiven zu erforschen, und die dahinterliegenden Mechanismen und Treiber für diese Entwicklungen zu analysieren. Die Diskussion und Analyse unseres Projektes soll den Fallstudienregionen helfen, Maßnahmen zu entwickeln um die Entwicklung der Region in die gewünschte Richtung zu lenken.</p>
<p><strong>KlimaNetz–  Klimawandelanpassung in österreichischen Gemeinden</strong><br />
Neueste kleinräumige Klimaszenarien haben den möglichen Einfluss des Klimawandels auf österreichische Gemeinden (siehe <a href="http://reclip.ait.ac.at/reclip_century/" target="_blank" class="liexternal">reclip :century Projekt</a>), und somit die Notwendigkeit, sich an geänderte Bedingungen anzupassen, gezeigt. </p>
<p>Ein erster wichtiger Schritt in Richtung Anpassung ist es, die Szenarien so zu kommunizieren, dass sie leicht verständlich für die betroffenen Personen sind. Beispielsweise kommunizieren wir statt der bloßen Darstellung eines Temperaturanstiegs, welche Bedeutung dieser für besonders betroffene Personen, wie z.B. ältere Personen, die mit Hitzetagen zurechtkommen müssen, haben kann.</p>
<p>Danach ist es entscheidend, sowohl die Möglichkeiten der Ökosysteme zu begutachten, um vorteilhafte Dienstleistungen zu erbringen (z.B. würde ein erhöhter Grünraumanteil und eine erhöhte Anzahl an Bäumen das Mikroklima kühlen), als auch das Human- und Sozialkapital zu betrachten, welches für Anpassungsmaßnahmen notwendig ist (z.B. das Wissen von RaumplanerInnen um Grünräume zu gestalten oder gesteigertes Pflegepersonal für ältere Menschen). </p>
<p>Die Anpassungsmaßnahmen werden in einem partizipativen Prozess entwickelt, welcher in den zwei Gemeinden Klosterneuburg und Virgen stattfindet. Wir führten Interviews mit Gemeindemitgliedern durch, um die größten Herausforderungen für die Gemeinde sowie das in der Region vorhandene Human- und Sozialkapital zu erheben. Die zwei darauf folgenden Workshops identifizieren die am meisten betroffenen Bereiche in den Gemeinden und diskutieren aufbauend darauf mögliche Maßnahmen.</p>
<p><strong>Climsave – Online Lernplattform für Anpassungsmaßnahmen in der Europäischen Union</strong><br />
Die Beziehungen zwischen ökologischen und sozialen Bedingungen sind sehr komplex. Dies, in Kombination mit den großen Unsicherheiten über zukünftige Entwicklungen, gestaltet es immer schwieriger für EntscheidungsträgerInnen, zu beurteilen, welche Maßnahmen sinnvoll und nützlich sind, und welche vielleicht (unerwartete) negative Konsequenzen haben. </p>
<p>Climsave hat zum Ziel eine Lernplattform zu entwickeln, in welcher EntscheidungsträgerInnen die Möglichkeiten und Effekte von Anpassungsmaßnahmen auskundschaften können. Faktoren, welche die Entscheidungen beeinflussen, sind die verschiedenen Umwelteinflüsse, die die Region belasten (z.B. bestimmte Klimawandelkonsequenzen) und die Ressourcen (z.B. Human- und Sozialkapital), welche verfügbar sind um bestimmte Anpassungsmaßnahmen durchzuführen und somit mit den jeweiligen Einflüssen umzugehen. Die Webplattform soll EntscheidungsträgerInnen helfen, über die komplexen Zusammenhänge und den Einfluss, den Entscheidungen auf Ökosysteme und menschliches Wohlbefinden haben können, zu lernen. </p>
<p><strong>4.	SERI Publikationen</strong></p>
<p><em>Wissenschaftliche Publikationen</em></p>
<p>Omann, I., Stocker, A., Jaeger, J. (2009). Climate change as a threat to biodiversity: An application of the DPSIR approach. In: Ecological Economics. 69(1), pp: 24-31.</p>
<p><em>Briefing Sheets und Newsletter</em></p>
<p><a href="http://seri.at/wp-content/uploads/2011/05/BS_KlimaNetz_Framework.pdf" target="_blank" class="lipdf">KlimaNetz Framework</a></p>
<p><a href="http://seri.at/wp-content/uploads/2011/05/BS_Klimanetz_Projekt.pdf" target="_blank" class="lipdf">KlimaNetz Projekt </a></p>
<p><a href="http://www.ecochange-project.eu/PublicFiles/briefing-sheets/ISA_BS_final.pdf" target="_blank" class="lipdf">Integrated Sustainability Assessment</a></p>
<p><a href="http://www.climsave.eu/climsave/doc/CLIMSAVE_Newsletter_No2.pdf" target="_blank" class="lipdf">Climsave Newsletter No. 2</a> </p>
<p><a href="http://www.ecochange-project.eu/newsletter-and-briefing-sheets/stay-informed-2013-get-involved" target="_blank" class="liexternal">EcoChange Newsletters</a> </p>
<p><strong>5.	Weitere Links and Publikationen</strong></p>
<p>Beckley, T., D. Martz, S. Nadeau, E. Wall, and B. Reimer. 2002. Multiple capacities, multiple outcomes: Delving deeper into the meaning of community capacity. Journal of Rural and Community Development 3:56-75.</p>
<p>McLeman, R. 2010. Impacts of population change on vulnerability and the capacity to adapt to climate change and variability: a typology based on lessons from “a hard country”. Population &#038; Environment 31:286-316.</p>
<p>Porritt, J. 2007. Capitalism as if the World Matters. Earthscan/James &#038; James.</p>
<p><a href="http://www.maweb.org" target="_blank" class="liexternal">www.maweb.org</a> Das Millennium Ecosystem Assessment erhob die Konsequenzen der Änderungen von Ökosystemen auf menschliches Wohlbefinden. Zwischen 2001 und 2005 waren mehr als 1360 Experten weltweit in diese Forschung involviert. </p>
<p><a href="http://www.teebweb.org" target="_blank" class="liexternal">www.teebweb.org</a> Die „Economics of Ecosystems and Biodiversity (TEEB)“ Studie ist eine internationale Initiative, die Aufmerksamkeit auf den globalen wirtschaftlichen Nutzen von Biodiversität und Ökosystemen lenken will.</p>
<p><a href="http://www.ecochange-project.eu" target="_blank" class="liexternal">www.ecochange-project.eu</a></p>
<p><a href="http://www.climsave.eu" target="_blank" class="liexternal">www.climsave.eu</a></p>
<p><a href="http://www.klimanetz.at" target="_blank" class="liexternal">www.klimanetz.at</a></p>
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		<title>(English) Pilot Project Finkenstein: Exploring people‘s needs for a sustainable lifestyle</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 15:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anouk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//date.png" width="16" height="16" alt="" title="News" /><br/>(English) <a href="http://www.finkenstein.gv.at" target="_blank">Finkenstein am Faaker See</a> will serve as a pilot project community for the European research project <a href="http://www.incontext-fp7.eu" target="_blank">InContext</a>.

SERI will conduct one of the three pilot projects in the community of Finkenstein (Carinthia, Austria). The other two will take place in Rotterdam (The Netherlands) and in Wolfshagen (Germany).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//date.png" width="16" height="16" alt="" title="News" /><br/><p>Leider ist der Eintrag nur auf <a href="http://seri.at/category/integrated-strategies/feed/" >English</a> verfügbar.</p>
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		<title>(English) Methods and Tools for Integrated Sustainability Assessment &#8211; Project Summary</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 09:47:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//report.png" width="16" height="16" alt="" title="Publications" /><br/>Leider ist der Eintrag nur auf <a href="http://seri.at/category/integrated-strategies/feed/" >English <a href="http://seri.at/de/allgemeines/2011/10/31/methods-and-tools-for-integrated-sustainability-assessment-project-summary/" class="read_more">[...]</a></a> verfügbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//report.png" width="16" height="16" alt="" title="Publications" /><br/><p>Leider ist der Eintrag nur auf <a href="http://seri.at/category/integrated-strategies/feed/" >English</a> verfügbar.</p>
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		<title>KlimaNetz Workshops gehen in die erste Runde!</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 06:26:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//date.png" width="16" height="16" alt="" title="News" /><br/>(English) Für den Umgang mit dem Klimawandel und die Möglichkeiten der Anpassung spielen neben technischen Aspekten auch Wissen und Information, Bildung, Gesundheit, das Netz an sozialen Beziehungen und Engagement im Gemeindeleben eine bedeutsame Rolle. Diese Aspekte stehen im Zentrum des KlimaNetz Projekts (<a href="http://www.klimanetz.at" target="_blank">www.klimanetz.at</a>), welches das Hauptaugenmerk auf die Rolle von Human- und Sozialkapital bezüglich Anpassung an und Umgang mit Klimawandel legt. Am 7. und 14.10.2011 fanden in den Projektgemeinden Virgen und Klosterneuburg die ersten Projekt-Workshops statt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//date.png" width="16" height="16" alt="" title="News" /><br/><p><a href="http://seri.at/wp-content/uploads/2011/10/Workshop_Klosterneuburg.jpg" class="liimagelink"><img src="http://seri.at/wp-content/uploads/2011/10/Workshop_Klosterneuburg-150x112.jpg" alt="" title="Workshop_Klosterneuburg" width="150" height="112" class="alignright size-medium wp-image-12468" /></a>Für den Umgang mit dem Klimawandel und die Möglichkeiten der Anpassung spielen neben technischen Aspekten auch Wissen und Information, Bildung, Gesundheit, das Netz an sozialen Beziehungen und Engagement im Gemeindeleben eine bedeutsame Rolle. Diese Aspekte stehen im Zentrum des <a href="http://www.klimanetz.at" target="_blank" class="liexternal">KlimaNetz Projekts </a>, welches das Hauptaugenmerk auf die Rolle von Human- und Sozialkapital bezüglich Anpassung an und Umgang mit Klimawandel legt. Am 7. und 14.10.2011 fanden in den Projektgemeinden Virgen und Klosterneuburg die ersten Projekt-Workshops statt. </p>
<p>Nachdem im Sommer 2011 in beiden Gemeinden Interviews mit GemeindevertreterInnen und BügerInnen geführt und Einblicke in die sozialen Strukturen der Gemeinden erlangt wurden, wurde in diesen ersten Workshops zunächst der Stand der derzeitigen Recherchen und Arbeiten präsentiert. Danach wurden Konsequenzen zukünftiger Klimaänderungen und mögliche Folgen für die Region mit den WorkshopteilnehmerInnen diskutiert und Gebiete, die besonders von Auswirkungen des Klimawandels betroffen sein könnten, identifiziert. Im Frühling 2012 wird es in beiden Gemeinden die zweite Workshoprunde geben, in der konkrete Maßnahmen für den Umgang mit dem Klimawandel und Möglichkeiten der Anpassung diskutiert werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>(English) Using Environmental Tax Reform to Support Sustainable Development in Transition Economies: the case of the Czech Republic</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 13:21:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//report.png" width="16" height="16" alt="" title="Publications" /><br/>Leider ist der Eintrag nur auf <a href="http://seri.at/category/integrated-strategies/feed/" >English <a href="http://seri.at/de/integrated-strategies/2011/09/28/using-environmental-tax-reform-to-support-sustainable-development-in-transition-economies-the-case-of-the-czech-republic/" class="read_more">[...]</a></a> verfügbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//report.png" width="16" height="16" alt="" title="Publications" /><br/><p>Leider ist der Eintrag nur auf <a href="http://seri.at/category/integrated-strategies/feed/" >English</a> verfügbar.</p>
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		</item>
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		<title>Zukunftswerkstatt für die Ökoregion Kaindorf</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 07:31:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//date.png" width="16" height="16" alt="" title="News" /><br/><a href="http://seri.at/wp-content/uploads/2011/09/DSCN4011.jpg" class="liimagelink"> <a href="http://seri.at/de/energy-and-climate/2011/09/20/deutsch-zukunftswerkstatt-fur-die-okoregion-kaindorf/" class="read_more">[...]</a></a>Wie kann die Ökoregion Kaindorf mehr Menschen in der Region für einen freudvollen und dennoch umwelt- und energiebewussten Lebensstil begeistern? Dieser Frage widmeten sich am 17. September 2011 neun BürgerInnen der Ökoregion in einem Workshop, der von Lisa Bohunovsky vom SERI gemeinsam mit Elisabeth Knasmillner von Raum-Region-Mensch durchgeführt wurde.
Die TeilnehmerInnen entwickelten gemeinsam konkrete Projektvorschläge]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//date.png" width="16" height="16" alt="" title="News" /><br/><p><a href="http://seri.at/wp-content/uploads/2011/09/DSCN4011.jpg" class="liimagelink"><img src="http://seri.at/wp-content/uploads/2011/09/DSCN4011-150x112.jpg" alt="" title="DSCN4011" width="150" height="112" class="alignright size-medium wp-image-12031" /></a>Wie kann die Ökoregion Kaindorf mehr Menschen in der Region für einen freudvollen und dennoch umwelt- und energiebewussten Lebensstil begeistern? Dieser Frage widmeten sich am 17. September 2011 neun BürgerInnen der Ökoregion in einem Workshop, der von Lisa Bohunovsky vom SERI gemeinsam mit Elisabeth Knasmillner von Raum-Region-Mensch durchgeführt wurde.</p>
<p>Die TeilnehmerInnen entwickelten gemeinsam konkrete Projektvorschläge und präsentierten diese zum Abschluss Vorstandsmitgliedern der Ökoregion Kaindorf. So wurde zum Beispiel die Idee geboren, im Rahmen von Stammtischen verschiedenste Ideen und Fragestellungen zu diskutieren oder eine Jugendgruppe zu unterstützen, die sich den Themen der Ökoregion annimmt. Die Zukunftswerkstatt war Teil des <a href="http://seri.at/de/projects/ongoing-projects/energy-citizenship/" target="_blank" class="broken_link">BENE-Projekte</a>, das vom Klima- und Energiefonds finanziert wird. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>WAS VERTRÄGT UNSERE ERDE NOCH? &#8211; Wege in die Nachhaltigkeit</title>
		<link>http://seri.at/de/publications/books-and-book-chapters/2011/09/09/deutsch-was-vertragt-unsere-erde-noch-wege-in-die-nachhaltigkeit/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 11:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anouk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Omann I.]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//report.png" width="16" height="16" alt="" title="Publications" /><br/>Jäger J. (2007)
Mit Unterstützung durch Bohunovsky, L., Giljum, S., Hinterberger, F., Omann I. und Schnepf, D.
Fischer-Verlag. Frankfurt
Inhalt
Die Erde ist ständigen Veränderungen unterworfen, die auf komplexe Weise zusammenwirken. Der Mensch greift massiv in die Abläufe der Umwelt ein, ohne die langfristigen Folgen wirklich kalkulieren zu können. Das Verständnis globaler Kreisläufe ist unerlässlich <a href="http://seri.at/de/publications/books-and-book-chapters/2011/09/09/deutsch-was-vertragt-unsere-erde-noch-wege-in-die-nachhaltigkeit/" class="read_more">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://seri.at/wp-content/themes/wp-framework/library/media/icons//report.png" width="16" height="16" alt="" title="Publications" /><br/><p>Jäger J. (2007)<br />
Mit Unterstützung durch Bohunovsky, L., Giljum, S., Hinterberger, F., Omann I. und Schnepf, D.<br />
Fischer-Verlag. Frankfurt</p>
<p><strong>Inhalt</strong></p>
<p>Die Erde ist ständigen Veränderungen unterworfen, die auf komplexe Weise zusammenwirken. Der Mensch greift massiv in die Abläufe der Umwelt ein, ohne die langfristigen Folgen wirklich kalkulieren zu können. Das Verständnis globaler Kreisläufe ist unerlässlich und bietet uns die wissenschaftlichen Grundlagen für eine bewusst nachhaltige Gestaltung der globalen Umwelt. Die folgenden zehn Fragen und Antworten, beschreiben, worum es uns in dem Buch geht.</p>
<p>1.Welche Zukunft wollen wir?</p>
<p>Wie wird die Welt in 50 Jahren aussehen? Wird es eine Welt sein, in der die Natur keinen Wert hat und der Klimawandel jährlich für Mensch und Wirtschaft katastrophale Ereignisse verursacht? Eine Welt, in der der Wettbewerb dominiert und die Kluft zwischen Arm und Reich noch größer ist als heute? Eine fragmentierte Welt also, in der sich die Regionen voneinander abkapseln oder gar gegeneinander kämpfen? Oder wird es vielleicht doch eine friedliche Welt sein, in der die Umwelt geschont wird und Ressourcen fair verteilt werden? Wollen wir diese friedliche Welt, müssen wir heute anfangen zu handeln.</p>
<p>2.Was bedeutet „globaler Wandel“?</p>
<p>Der Begriff „globaler Wandel“ wird in wissenschaftlichen Kreisen verwendet, um die tief greifenden Veränderungen der Umwelt zu beschreiben, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten beobachtet wurden: Klimawandel, Wüstenbildung, Artensterben etc. Die Ursachen dieser Veränderungen sind in der steigenden Anzahl von Menschen und deren Aktivitäten begründet. Besonders beunruhigend: Die Transformation der Umwelt zeigte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine dramatische Beschleunigung (Kapitel 1).</p>
<p>3.Ist die Situation wirklich so dramatisch, oder haben wir noch Zeit zu handeln?</p>
<p>Die Situation ist dramatisch – vor allem aus drei Gründen: Die meisten Einflussgrößen, die für Umweltveränderungen relevant sind (wie wirtschaftliche Entwicklung, der Konsum in den Industrieländern, die Größe der Weltbevölkerung, Ressourcenverbrauch und Energieverbrauch), erfreuen sich weiterhin ungebremsten Wachstums. Die Weltbevölkerung steigt seit Anfang des letzten Jahrhunderts exponentiell an. Und die Zerstörung der Natur, die die Grundlage unserer Existenz ist, bedroht inzwischen die Lebensqualität der heutigen und künftigen Generationen. Die Zeit zum Handeln ist überfällig (Kapitel 1).</p>
<p>4.Was sind die treibenden Kräfte für Umweltveränderungen?</p>
<p>Menschliche Aktivitäten sind die stärksten Kräfte des globalen Wandels. Der Verbrauch von natürlichen Ressourcen wird durch Landwirtschaft, Nahrungsmittelproduktion, Industrie, Energiebereitstellung, Verstädterung, Transport, Tourismus und internationalen Handel beeinflusst. Durch diese Aktivitäten werden die Zusammensetzung der Atmosphäre, die Eigenschaften der Landoberfläche, die Artenvielfalt, das Weltklima und die Strömungen in den Ozeanen verändert (Kapitel 2).</p>
<p>5.Warum müssen die Industriestaaten jetzt ihren Ressourcenverbrauch reduzieren?</p>
<p>Die Erde kann nur ein beschränktes Ausmaß an Umweltbelastungen aufnehmen, bevor die globalen Ökosysteme kippen. Vor allem die Einwohner der reichen Industriestaaten verursachen durch ihren hohen Konsum globale Umweltprobleme. Sie verbrauchen weit mehr, als ihnen bei einer gerechten Verteilung der Ressourcen zustehen würde. Ihr Ressourcenverbrauch muss reduziert werden, um den Menschen in anderen Kontinenten einen fairen Anteil am globalen Umweltraum zu überlassen und um zu verhindern, dass die Welt in eine ökologische Katastrophe schlittert. Dies verlangt fundamentale Änderungen in Wirtschaftsweise und Lebensstil. Parallel dazu muss das Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern gebremst werden (Kapitel 3).</p>
<p>6.Reichen technologische Innovationen aus, um den Ressourcenverbrauch zu reduzieren?</p>
<p>Sowohl weltweit als auch in Europa können wir in den letzten Jahrzehnten eine ähnliche Entwicklung beobachten: Die Wirtschaft nutzt die eingesetzten Rohstoffe und die Energie immer effizienter. Ein Hauptgrund für diese Entwicklung ist der Einsatz neuer Technologien. Dies führt jedoch zu keiner Entlastung der globalen Ökosysteme. Denn gleichzeitig stellt der Mensch immer mehr Güter her und verbraucht immer mehr Energie. Technologische Innovation allein reicht also nicht aus, um eine Reduktion des Ressourcenverbrauchs insgesamt in den Industrieländern zu erzielen. Vielmehr sind weiterführende Maßnahmen notwendig, die den Wert der Natur wirklich reflektieren. Dazu gehören auch Preise, die die wahren Kosten widerspiegeln, und ein Steuersystem, das „ökoeffiziente“ Produkte fördert (Kapitel 3).</p>
<p>7.Müssen wir wirtschaftlich immer weiter wachsen, um unseren heutigen Lebensstandard zu halten?</p>
<p>Wirtschaftswachstum gehört neben dem Bevölkerungswachstum zu den wichtigsten „Treibern“ der globalen Umweltveränderungen. Während die armen Teile der Welt deutlich mehr Einkommen brauchen, um ihren Lebensstandard zu erhöhen, macht mehr Einkommen in Europa, Amerika und Japan immer weniger Menschen „glücklich“. Im Gegenteil: Stress und Vereinsamung nehmen zu, Konsum gleicht immer häufiger einem Suchtverhalten, Krankheiten entstehen zunehmend aus dem Überfluss (Fettleibigkeit, Allergien) und nicht aus dem Mangel. Individuelles Wohlergehen speist sich mehr und mehr aus „inneren Werten“ (Zufriedenheit, Beziehungsglück, Naturerleben) und nicht aus materiellem Wohlstand (Kapitel 4).</p>
<p>8.Was ist eine nachhaltige Entwicklung?</p>
<p>Die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung forderte bereits 1987, also vor 20 Jahren, in ihrem Bericht eine nachhaltige Entwicklung (genaue Definition in Kapitel 1). Eine solche Entwicklung verhindert die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlage und erlaubt es allen Menschen, heute und in der Zukunft ohne Armut und Hunger in Frieden und glücklich zu leben. Eine nachhaltige Entwicklung sorgt für Gerechtigkeit zwischen Arm und Reich, zwischen Ressourcenverschwendung und Mangel, zwischen heutigen und künftigen Generationen (Kapitel 1-5).</p>
<p>9.Liegt es nicht an den Politikern, eine nachhaltige Entwicklung umzusetzen?</p>
<p>Bei der Rio-Konferenz 1992 haben die Regierungen der Welt sich zu einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet. In der Rio-Deklaration wurde entsprechend erstmals das Recht auf eine solche Entwicklung global verankert. Leider ist in den darauf folgenden Jahren vieles von dem, was versprochen wurde, nicht umgesetzt worden. Ähnliches gilt für die Milleniumsziele der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2000. Die internationalen politischen Zielvorgaben werden national häufig nicht realisiert, weil kurzfristiges Denken und wirtschaftliche Ziele die Politik dominiert. Die Erfahrung zeigt, dass die Bevölkerung und vor allem auch die Wirtschaft sich an Handlungen beteiligen müssen, die eine nachhaltige Entwicklung unterstützen. Erst wenn die Politiker und Politikerinnen erkennen, dass sie Wahlen gewinnen können, wenn sie sich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen, werden sie das Thema wirklich ernst nehmen (Kapitel 5).</p>
<p>10.Was können wir tun?</p>
<p>Es gibt eine Reihe von politischen Maßnahmen und Instrumenten, die zur Steigerung der Ressourcenproduktivität und zur Verringerung des Ressourcenverbrauchs eingesetzt werden können. Durch den richtigen Mix dieser Instrumente können sowohl Umwelt wie auch die Wirtschaft profitieren. Nachhaltige Entwicklung erfordert ein gesellschaftliches Umdenken, das heißt eine Veränderung in der Prioritätensetzung – sowohl der Gesellschaft als Ganzes wie auch jedes Einzelnen. Jeder kann im alltäglichen Leben damit beginnen, Nachhaltigkeit Wirklichkeit werden zu lassen (Kapitel 5).</p>
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		<title>(English) Linking the Earth’s Future to Migration: Scenarios of Environmental Change and Possible Impacts on Forced Migration</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 12:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anouk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Book Chapters]]></category>
		<category><![CDATA[Energie und Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Integrated Strategies]]></category>
		<category><![CDATA[Publications]]></category>
		<category><![CDATA[Fruehmann J.]]></category>
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